Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel entstand um den letzten Siemens-Martin-Ofen, der in Westeuropa erhalten werden konnte.

Nach dem Beschluss des Ministerrats der DDR am 15. Dezember 1949 zum Aufbau eines Stahlwerkes am alten Standort in Brandenburg erfolgte die Grundsteinlegung am 15. Februar 1950. Am 20. Juli 1950 floss der erste Stahl. Bis 1953 entstand die große Halle mit zehn Siemens-Martin-Öfen, bis 1967 kamen noch zwei weitere Öfen dazu. 1970 begann eine umfassende Rekonstruktion des Werks. Das Stahl- und Walzwerk hatte gut 10.000 Beschäftigte, es war der größte Rohstahlproduzent in der DDR. Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig, sie wurden nach und nach abgestellt und abgebrochen. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig beendet.

1994 wurde der Ofen XII, der letzte neu erbaute und noch vorhandene Ofen, unter Denkmalschutz gestellt. Der Förderverein Stahlmuseum Brandenburg an der Havel e. V. pachtete den Denkmalsbereich und richtete das Industriemuseum ein.

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